ÖGendo Curriculum PLUS

Unter diesem Veranstaltungspunkt sind übers Jahr verteilte „Highligths“ zum Thema Endodontie und „Drumherum“ geplant. Es handelt sich um Impulsvorträge von hochkarätigen Referenten zu exklusiv ausgesuchten Themenschwerpunkten rund um die Wurzelkanalbehandlung. Es sollen hier- bei sowohl überschneidungen zu weiteren Spezialgebieten der Zahnheil- kunde als auch zu anderen Fachbereichen der Medizin im Gesichts- und Kopfbereich dargestellt und diskutiert werden.
Mit dem Thema: „Perfekte ästhetik nach dem Frontzahntrauma“ eröffnet diese Kursreihe Prof. Dr. Gabriel Krastl, Universität Würzburg. Seine Vorträge bestechen durch strukturierten didaktischen Aufbau und eine außergewöhnlich brillante Fotodokumentation.

 

 

Perfekte ästhetik nach Frontzahntrauma

1. Veranstaltung, 15. Dezember 2017

Prof. Dr. Gabriel Krastl

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Nicht alles ist eine caP?!

2. Veranstaltung, 08. Juni 2018

Prof. Dr. Dr. Dr. Dr.h.c. Emeka Nkenke, MA

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Cracks and fractures in vital and endodontically treated teeth

3. Veranstaltung, 21. September 2018

Prof. Zvi Metzger

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Perfekte Ästhetik nach Frontzahntrauma

Gabriel Krastl

Die Therapie nach Frontzahntrauma sieht vor, Funktion und Ästhetik möglichst optimal wiederherzustellen. Bei Kronenfrakturen können meistens direkte Kompositrestaurationen zum Einsatz kommen. Am natürlichen Zahn angelehnte Schichttechniken schaffen die Voraussetzungen für vorhersagbare ästhetische Resultate. Vielfach ist es allerdings nicht das Material oder die optimale Farbauswahl die eine Restauration tatsächlich unsichtbar werden lassen, sondern viele kleine aber konsequent umgesetzte Details. Schwer traumatisierte Zähne mit tief subgingival oder infraossär gelegenen Defektgrenzen werden üblicherweise als nicht erhaltungswürdig eingestuft. Zwar steht mit dem Implantat eine gute Versorgungsmöglichkeit zur Verfügung, allerdings können Implantate nicht in jeder klinischen Situation und nicht in jeder Altersgruppe zum Einsatz kommen. Neuere Studien zeigen zudem, dass auch bei jungen Erwachsenen so spät wie möglich implantiert werden sollte. In solchen Fällen rückt der Zahnerhalt – selbst bei schwieriger Ausgangssituation – in den Fokus aller Bemühungen. Anhand zahlreicher klinischer Fälle werden diverse Möglichkeiten der Zahnerhaltung im Grenzbereich demonstriert. Vieles was sinnvoll ist, ist auch möglich, mit dem richtigen Vorgehen unter Berücksichtigung der biologischen Zusammenhänge...


Datum und Uhrzeit: 15. Dezember 2017, 18.00 – 20.00 Uhr

Mit anschließender Diskussion und „Get-together“

Tagungsort: Hotel Meliá Vienna, Donau-City-Straße 7, 1220 Wien

Limitierte Teilnehmerzahl.
Teilnehmer und Absolventen des ÖGEndo Curriculums Endodontologie sowie Mitglieder der ÖGEndo erhalten Sonderkonditionen und werden bei der Anmeldung bevorzugt.

Punkte: 3

Kosten:
€ 85,– für Nichtmitglieder der ÖGEndo
€ 55,– für Mitglieder der ÖGEndo
€ 35,– für Studenten


Nicht alles ist eine caP?!

Emeka Nkenke

Bei periapikalen Läsionen muss in der überwiegenden Zahl der Fälle zwischen apikalen Parodontitiden und radikulären Zysten differenziert werden. Dennoch dürfen auch andere osteolytische Tumoren wie Riesenzellgranulome, eosinophile Granulome, Ameloblastome oder Mukoepidermoidtumoren bei den differentialdiagnostischen Erwägungen nicht außer Acht gelassen werden.
Während die apikale Parodontitis primär immer endodontisch zu behandeln ist, muss bei radikulären Zysten und andere periapikale Neubildungen auch ein chirurgisches Vorgehen in die Behandlungsplanung mit einbezogen werden. Insbesondere therapieresistente apikale Aufhellungen sollten im Zweifelsfall chirurgisch behandelt und histologisch untersucht werden, um Tumoren auszuschließen.
Für den Kliniker ergibt sich die Schwierigkeit der Abgrenzung der endodontologisch behandelbaren Läsionen von denen, die ein erweitertes Behandlungsrepertoire erfordern. Zunächst ist eine radiologische Verlaufskontrolle notwendig, die immer dann eine Reaktion im Sinne einer chirurgischen Therapie auslösen sollte, wenn eine apikale Läsion trotz adäquater endodontologische Behandlung an Größe zunimmt. Grundsätzlich weist in vielen Fällen auch die Röntgenmorphologie den Weg in Richtung einer Behandlung, die in Einzelfällen sogar komplexeste kieferchirurgische Maßnahmen erfordert.
Im Rahmen der Veranstaltung werden klinische und radiologische differentialdiagnostische Möglichkeiten zur Abgrenzung der verschiedenen Läsionen voneinander aufgezeigt. Es werden Entscheidungskriterien vorgestellt, die es ermöglichen, den Zeitpunkt der Notwendigkeit der Gewinnung einer Gewebeprobe festzulegen. Darüber hinaus werden Therapiekonzepte zur Behandlung gutartiger und bösartiger Tumoren vermittelt, die sich zunächst als einfache periapikale Läsion darstellten.

Datum und Uhrzeit: 08. Juni 2018, 18.00 – 20.00 Uhr

Mit anschließender Diskussion und „Get-together“

Tagungsort: Hotel Meliá Vienna, Donau-City-Straße 7, 1220 Wien

Limitierte Teilnehmerzahl.
Teilnehmer und Absolventen des ÖGEndo Curriculums Endodontologie sowie Mitglieder der ÖGEndo erhalten Sonderkonditionen und werden bei der Anmeldung bevorzugt.

Punkte: 3

Kosten:
€ 85,– für Nichtmitglieder der ÖGendo
€ 55,– für Mitglieder der ÖGendo
€ 35,– für Studenten


Cracks and fractures in vital and endodontically treated teeth

Zvi Metzger

Cracks and fractures of the crown in vital teeth and vertical fractures of a root in endodontically treated teeth are two distinct clinical entities. Nevertheless, both are commonly un-diagnosed for a prolong periods of time, resulting in frustration to both patient and his
dentist.
In both cases early diagnosis is essential to prevent further damage to the toot or the surrounding bone. Early diagnosis of cracks in the crown of vital teeth is based mainly on the patient’s story: a sharp pain when chewing, which makes the patient to avoid eating on the affected side. No radiographic signs are present and the teeth on the affected side test positive in vitality tests, thus giving no clues as to the source of the problem. Methods to detect the affected tooth will be described in a way that every dentist can become an expert in early detection of such cracks.
Vertical root fracture (VRF) may also be an evasive condition, which at early stages present no radiographic findings. It may bother the patient for a long time before “typical” radiographic findings appear. Such “typical” radiographic findings actually represent a case in which early diagnosis was not made and the case neglected to the extent that major bone defect formed , thus allowing at last the diagnosis of this condition. Simple methods for early diagnosis of VRF will be presented which may allow every dentist to become an expert in early detection of VRFs. Predisposing factors for VRF will also be discussed, including naturally occurring as well as iatrogenic ones.

Datum und Uhrzeit: 21. September 2018, 18.00 – 20.00 Uhr

Mit anschließender Diskussion und „Get-together“

Tagungsort: Hotel Meliá Vienna, Donau-City-Straße 7, 1220 Wien Sprache: Englisch

Limitierte Teilnehmerzahl.
Teilnehmer und Absolventen des ÖGendo Curriculums Endodontologie sowie Mitglieder der ÖGendo erhalten Sonderkonditionen und werden bei der Anmeldung bevorzugt.

Punkte: 3

Kosten:
€ 85,– für Nichtmitglieder der ÖGendo
€ 55,– für Mitglieder der ÖGendo
€ 35,– für Studenten


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